Challenge Kraichgau 2012

AM Samstag, 9.Juni machte sich eine tapfere Truppe von 5 Multisportlern des RV Viktoria Wombach auf den Weg nach Bad Schönborn .Dort findet alljährlich der Challenge Kraichgau, eine der großen Mitteldistanzen in Deutschland statt. Nachdem ich shcon vergangenes Jahr im Rahmen der Roth-Vorbereitung am Start war hatten wir (Stefan + Stephan + Günni + Jürgen) dieses Event als ein Highlight im diesjährigen Wettkamkfalender platziert.

Nach Recht entspannter Anfahrt und Check-In inkl. kurzes Einschwimmen im Hartsee, einem kurzweiligen Essen beim Italiener und dem zähen Sieg der dt. Mannschaft im über Portugal ging es früh morgens zum Vorbereiten der Bikes und zum Start um 9h. Entgegen letztem Jahr – damals war es mein erster größerer Wettkampf diese Formats, war ich diesmal ziemlich entspannt: die Wechselbeutel wurden spartanisch mit dem nötigsten Gepackt, das Rad mit der Minimal-Verpflegung beklebt und be-Riegelt, so dass es nach einem kurzem Aufwärmprogramm entspannt losgehen konnte – hier der Ablauf:

Schwimmen: hier war mein Hauptziel, endlich mal ein Schwimmen im Freiwasser ohne Angstzustände zu absolvieren. Dazu hatte ich mir ein ordentliches Aufwärmprogramm zurechtgelegt, inkl.Warmläufen und Einschwimmen. Ums kurz zu sagen: in Verbindung mit einem lockeren Anschwimmen und einer Positionierung rechts außen hat das sehr gut geklappt. nach 30:50 kam ich an Land in T! – keine optimale Zeit wie es die Trainignsleistungen versprechen würden, aber immerhin schneller und stressfreier als 2011.

Rad: nach flottem Wechsel konnte ich die ersten 10km relativ gut hinter mich bringen. Am ersten längeren Anstieg musste ich dann allerdings feststellen, dass nur 3 Ausfahrten im Jahresverlauf über 90km und 5-6h/Woche wohl etwas zu wenig sind um bei einer gut besetzten Mitteldistanz vorne mithalten zu können. Jedenfalls wurde ich ordentlich überholt und versuchte in meinem Tempo weiterzufahren. Ich hatte mir diesmal vorgenommen, als Rennverpflegung bis auf einen Riegel zu Beginn, nur noch Gel und Wasser zu nehmen. Dies sollte den Bauchschmerzen vom letzten Jahr vorbeugen und ht recht gut funktioniert. nach einer Zeit von 2:40 kam ich in gut motiviert in T2 an, wobei ich die letzten 2/3 ziemlich einsam unterwegs war (vermutlich waren alle schnelleren schon weg…und die floten Biker der nächsten Startgruppe noch nicht da).

Lauf: nach schnellem Wechsel und ohne Bauchprobleme ging es flott los – ich hatte Sabrina noch zugewunken und gemeint dass ich ziemlich gut drauf wäre. Mit gefühlt angezogener Handbremse ging es in der ersten Runde dennoch gut zur Sache: eine 26:57 für die ersten 7km sind vermutlich ein Resultat der vielen 10km-Läufe in der letzten Zeit. Das das Tempo etwas hoch und die Verfassung es zu halten nicht ausreicht, merkte ich spätestens ab km10: die Beine wurden schwer und ich Begann mich mit meinem Mageninhalt zu unterhalten ;-)… besser wurde es dann nimmer was auch die 7km – Splitzeiten deutlich machen : 26:57 – 30:03 – 35:29.

Ziemlich eingegnagne könnte man sagen – ich sag mal: intensive Erfahrung Wink. Dennoch war der Wettkamp, das Wochenende eine tolle Zeit. Positiv verlief das Schwimmen und bemerkenswert ist auch dass trotz totalschaden am ende eine 1:32 für den Halbmarathon stand. Aufgabe war übrigens nie ein Thema – durchkommen schon, egal was hinterher rauskommt.

Trilagon in Heinsberg 2012

Vergangenes Sonntag konnte ich erstmals den RV-Namen in einer ganz anderen Region Deutschlands vertreten. Ich nahm am 5. Trilagon Wettbewerb über die Volksdistanz in Heinsberg teil. Einen Kurzbesuch bei Onkel, Tante und Cousins, wohnhaft im Kreis Heinsberg – seines Zeichens westlichster Regierungsbezirk des Vaterlandes – wurde durch meine Premiere auf der Sprintdistanz am Sonntag, 3.Juni gekrönt.

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