Trilagon in Heinsberg 2012

Vergangenes Sonntag konnte ich erstmals den RV-Namen in einer ganz anderen Region Deutschlands vertreten. Ich nahm am 5. Trilagon Wettbewerb über die Volksdistanz in Heinsberg teil. Einen Kurzbesuch bei Onkel, Tante und Cousins, wohnhaft im Kreis Heinsberg – seines Zeichens westlichster Regierungsbezirk des Vaterlandes – wurde durch meine Premiere auf der Sprintdistanz am Sonntag, 3.Juni gekrönt.

Ich hatte in den vergangenen Jahre schon einige Kilometer laufend, mit dem MTB oder dem Rennrad bei meiner Tante Ursula verbracht, u.a. jeweils eine Woche “Trainingslager” als Malle-Alternative an Ostern in den letzten beiden Jahren. Mittlerweile kenne ich mich da gefühlt schon besser aus als so mancher Einheimischer. Die Region zeichnet sich v.a. dadurch aus, dass es praktisch keine Berge gibt, dafür umso mehr Wind. Ich bin in der Vergangenheit bei langen Ausfahrten schon einige Male beim Heimweg regelrecht eingegangen, bzw. vom Wind weggeblasen worden.

Jedenfalls lag diese Jahr zufälliger Weise lag  der Termin des lokalen Triathlons eine Woche vor Kraichgau und eignete sich als letzten Formtest recht gut. Alles andere als gut war das Wetter: von früh morgens an regnete es bei 10-12° dermaßen, dass ich meinen Start schon absagen wollte. Letzten Endes bin ich dann doch die 3km per Rad zur Anmeldung gefahren und konnte feststellen, dass wohl nicht alle der ca. 200 gemeldeten Teilnehmer dem Wettergott trotzten.

Die Strecke (siehe unten) ist denkbar gut und zuschauerfreundlich gelegen. nach 500m Schwimmen geht es 4 x um den “Lago-See” und anschl. werden noch 2 Runden gerannt. Praktisch können findige Zuschauer die Teilnehmer insgesamt 6 x sehen.

Nach kurzem Warmlaufen (was nichts half – warm wurde es erst mit Neo im Wasser – 19°) ging es zum Schwimmen. Hier hatte ich dann nach 200m durch beschlagene Brille und altbekannten kurzen Panikartigen Zuständen vermutlich schon jede Chance auf eine bessere Platzierung verspielt. Die Schwimmzeit mit über 9min über 500m ist selbstredend und indiskutabel.

Nach kurzer Sortierungsphase konnte ich aber dennoch gute Rad- und Laufsplits auf den Asphalt resp. Schotter zimmern. Die im Schnitt 37,8 km/h über 20km und die 17:14 über echte 5km waren schon respektabel, reichten aber leider nicht mehr um den Rückstand aufzuholen. Vor allem beim Radfahren bin der Meinung noch mehr rausholen zu können, hier konnte ich mich noch nicht voll auslasten. beim Laufen nahm ich im letzten km gefühlt etwas raus und hab noch mit der Familie feiern können…danke an dieser Stelle noch mal für die Unterstützung bei dem Wetter!

Letzten Endes bleibe folgende Erkenntnisse:

– Schwimmen muss man können und keine Probleme bekommen, wenn man vorne Mitspielen will (leider)

– die Wechsel spielen bei Kurz und Sprintdistanzen eine extreme Rolle, da hab ich extrem viel Zeit verloren

– bei 12° kann ich nach dem Radfahren dank eingefrorener Finger die Schuhe nicht mehr anziehen (Muss lustig ausgesehen haben wie ich fluchend in der Pfütze sass)

– Ich hab mehr Kraft auf dem Rad wie 2011 (frage ist wie lange)

– sollte demnächst mal einen flachen 10km Lauf machen

– Sollte och meine Form 20 Jahre konservieren, werd ich Weltmeister M50: Ralf Laerman Weltmeister Sprintdistanz M50 und “Hermi” Limburg Deutscher Meister Mitteldistanz M45 in Kulmbach u.a. vor Buchstaller…

Webseite Trilagon

Ergebnissliste (Top 20 von über 100)

Streckenplan – alles schön um den See und zentral gelegen – 4 x Blau mit Rad – 1 x Rot

Radsplit – reine Fahrzeit ohne Start (Uhr zu spät gestartet):

Laufsplit – 2.km war der langsamste da eher Slalomstrecke; 2. Hälfte in 3:26min/km:

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