Biketest 2012 – Spätform – aber immerhin

Der eifrige Leser wird es festgestellt haben: ein nicht unwesentlicher Teil meines laktatintensiven Trainings spielt sich in der Mittagspause rund um unseren Betrieb “BGW-BOHR” in Steinfeld ab. Genauer gesagt in der Zeit zwischen 12h und +/- 12h45. Dar klar ist, dass man in den 30-45min nicht unbedingt Grundlageneinheiten machen kann hatte ich mich im Laufen und Radfahren mit der Frage beschäftigt, wie man aus der wenigen Zeit das meisten rausholen kann. Beim Laufen dürfte es klar sein: Bergintervalle, 1000er, Billat 30/30, Tapata, etc. pp…..wurde alles schon erfolgreich zur Formsteigerung oder zum Abschuss durchgeführt. Ähnliches geht natürlich auch auf dem Rad, wobei da das Zeitkontingent schon dürftig ist. Neben verschiedenen Intervallformaten hatte ich vor einigen Monaten damit angefangen, auf einer fixen Strecke , 18km auf ruhiger Piste, ein paar HM, in 30 min so viel raus zu holen wie eben ging. Glücklicher weise hat Garmin 310XT das alles aufgezeichnet und eh ich mich versah hatte ich ein paar Leistungsdaten als Spiegelbild der Form. Diese decken sich übrigens ziemlich genau mit der “gefühlten” Form, weswegen ich das ganze auch weiter betreiben werde.

die Strecke:

Start bei BGW aufm Berg in Steinfeld, Hausen, Erlenbacher + Rettersbacher Höfe, Bundesstrasse ab oberhalb Wiesenfelder Berg, Wiesenfeld, Rohrbach, Hausen, Steinfeld, BGW.

Bedingungen:

da Kollege wind auf der fränkischen Platte schon heftig bläst und die Strecke einigermaßen anfällig darauf ist, suche ich mir repräsentative Bedingungen, sprich wenig Wind aus. sollte es dennoch Wind geben, werden die Bedingungen notiert. Gefahren wird mit dem TT-Bike (bis Stand September ohne Aero-Helm und mit Cosmic Carbon 50mm). Im Winter werde ich mir vermutlich eine andere Strecke für MTB suchen müssen

Results / Bewertung:

zunächst wichtig ist die absolute Zeit. hier konnte ich z.B. meinen Leitungszenit bisher bei 29:40min bei teilweise heftigen NW-Wind (für die Strecke optimal) legen. Das ganze war einige Wochen nach der Challenge Kraichgau, als ich zum ersten mal im Jahresverlauf wirklich anfing Rad zu trainieren. Nach dem Wiedereinstig ins Training, durch einige längere 3h+ Ausfahrten, einer biomechanisch für mich z.Zt. optimalen Sitzposition bin ich nun immer näher an diese Vorgaben heran gekommen, teilweise auch unter nicht optimalen Wetter und Windbedingungen.

Heute ist es mir im bereits angekündigten Test in einer Kompensationswoche gelungen, die bisherige Bestzeit um 30 sec zu unterbieten: 29:10 (siehe Tabelle). Mir war schon vorher klar, dass die letzten Tage und Wochen vor allem auf dem Rad fortschritte gebracht haben. So sollte es auch sein: im Herbst weiter an der Beinkraft / Radtechnik / Grundage zu arbeiten um endlich die Radleistung im Einklang zum Laufvermögen zu bringen, bzw. um beim Laufen beim Ironman Frankfurt 2013 noch genug Power für eine respektable Zeit zu haben.

Weiterhin wichtige Indikatoren sind Performance / Zeit am Schlussanstieg (ca.90HM 1:20min) und das Gesamtempfinden.

  Zeit Ø km/h
02. Apr 00:32:30 33,43
03. Mai 00:31:00 35,05
23. Mai 00:30:38 35,47
26. Jun 00:29:42 36,59
11. Jul 00:31:25 34,59
21. Aug 00:30:35 35,53
28. Aug 00:29:50 36,42
17. Sep 00:29:10 37,25

 

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