Sieg beim Churfranken Trail Lauf 2012


Am 23.September fand im Südwest-Spessart der Dritte Churfranken-Traillauf statt. Gelaufen wurde 73km mit etlichen Höhenmetern in 5 Etappen, entweder Solo, als 2er oder als 5er Team. Zusammen mit meinem Trainingspartner Stefan Rauch konnte ich die 2er Staffelwertung und den 2. Saisonsieg feiern. 

Ich war einige Wochen zuvor für den verletzten Teampartner eingesprungen und übernahm mit den ersten beiden Etappen über 27km den kürzeren Teil des Spasses. Dieser war allerdings mit einigen Höhenmeter, steilen Anstiegen und knackigen Trails gespickt. Da wir in den Vorwochen jeweils gute Läufe in ähnlichem Terrain absolviert hatten, die Form passen sollte und ich nichts anbrennen lassen wollte, startete ich mit der gefühlten Halbmarathon-Pace. Am Ersten Etappenziel nach ca. 11km lagen wir dann schon 2min vorne. Read More

Soweit lief es ganz gut, die Anstiege zogen aber schon recht ordentlich Kraft aus denen Beinen und ich war mitte der zweiten Etappe froh einen Vorsprung heraus gelaufen zu haben. “Locker durchbringen” dachte ich mir noch vor der nächsten Verpflegen, schnell noch ein Gel mit Etwas Wasser heruntergespült und dann ging es schon wieder Bergauf. “Welcher Depp baut denn die Verpflegung direkt vor einem Anstieg auf” dachte ich mir noch, und überholte den Führungs-Mountainbiker. Zum Glück kam uns dann nach einiger Zeit dann ein Streckenposten entgegen und meinte wir wären falsch…also umkehren, zurücklaufen und kräftig fluchen (vermute der MTB-Fahrer hat schon ordentlich Angst).Wieder an der Verpflegung angekommen war ich zweiter, mit über einer Minute Rückstand (Handgestoppt nach dem ersten Sichtkontakt des inzwischen Führenden). Geschätzt hatte die komplette Aktion also sicher 3 min gekostet. Da kann man jetzt natürlich argumentieren, man müsse sich beim Traillauf auch orientieren, aber wozu bitte ist denn dann das Führungs-MTB vor Ort – etwa zum Verwirren?!? Bleibt irgendwie negativ in meinem Gedächtnis.

Nichts war es also mit der angestrebten Strategie und ich so versuchte auf den letzten Kilometern das entstandene Loch wieder zuzulaufen, was aber durch die langen Bergabpassagen nicht leicht werden sollte. So lagen die letzten ebenen 3 Kilometer alle um 3:50 min/km, auf mehr als 30 sec. bin ich aber nicht mehr ran gekommen.

Nach der Chipübergabe Übernahm Stefan dann das Kommando und hatte nach 18km schon 10min!! Vorsprung, den er zwischenzeitlich sogar auf 15min ausbauen konnten. Am Ende hatte das Team Rauch Weidner im Ziel 10min Vorsprung und konnte sich über 2 Spannbettlaken freuen.

Toll war, dass Sabrina mit Anton, Nele und Jetta ab dem Ende der 4.Staffel mit von der Partie waren. Die beiden großen hatten Stefan dann auch kräftig angefeuert, die zuvor gepflückten Blumensträusse wollten sie ihm dann aber zum Glück doch nicht mit auf den Weg geben…

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