Knieschaden – Stand der Dinge

Nachdem es einige Zeit aufgrund meiner Verletzungspause erst mal nicht viel zu berichten gab, ausser evtl. der tagesaktuelle Umfangswert des geschollenen Kniegelenks,gab es in den Vergangen Tagen ein paar Neuigkeiten:

  1. Ich war wegen meinem Knie in beim MRT. Zwar war die Diagnose “Schleimbeutelreizung” schon vorher klar, aber der Doc wollte sicherheitshalber nochmal den Knorpelzustand untersuchen ( krumme Beine, schlecht beim Laufen). Positiv: Kniegelank ist bis auf die erhebliche Schwellung Tip Top.
  2. es war ja ordenltich Zeit zur Analyse. Mittlerweile bin ich mir ziemlich sicher, dass die Verletzung nur partiell durch den Sport zustande kam: während des urlaubs resp. Radtrainingsblocks hatte ich abends noch zuhause einen Gartenzaun montiert und bn dabei auch ordentlich auf den Knien rumgerutscht. Da die Bursitis (Schleimbeutelentzündung) eine typische Fließenlegerkrankheit ist leigt die vermutung nahe, dass es einen Zusammenhang gibt. Die Sportbelastung tat ihr Übriges.
  3. nach 2 1/2 Wochen absoluter Lauf und Radpause konnte ich ab Donnerstag letzter Woche wieder erste Versuche starten. Die Schwellung ist noch vorhanden, was sich beim Laufen durch ein “Schwabbeliges” Knie bemerkbar macht (Trägheit der Masse) und beim Radfahren durch die noch vorhandene Bewegungseinschrängkung. Aber es geht voran, wenn auch langsam
  4. Mittlerweile konnte ich mich durch den notgedrungenen Schwimmblock in eine gute Form für die erste Disziplin bringen. ich behaupte, besser als je zuvor – interessant was ein paar km und Wassergefühl ausmachen.

Trotzdem: nach 2 mäßig langen Ausfahrten mit WK-Abschnitten am Wochenende habe ich die Entscheidung getroffen den Start in Roth abzusagen:

  1. Zwar waren die Leistungswerte die ersten beiden Stunden nicht schlecht, aber danach ging gar nichts mehr
  2. rechtes Knie ist noch dick, fühlt sich nicht so an wie es sollte
  3. linkes Knie macht aufgrund der vermutlich nun erhöhten Belastung durch Ausgleichsbewegungen nun auch noch Probleme
  4. eine Langdistanz auch im Spaziergang immernoch eine Extrembelastung ist und ich danach noch was machen will
  5. die restliche Zeit auch für eine Minimalform nciht mehr ausreicht
  6. ich mir für einen Wandertag eine schönere Szenerie vorstellen kann

Die Enttäuschung bzw. Frustration ist nun natürlich vorhanden und nicht gerade wenig. letztendlich verlief die Vorbereitung nicht schlecht, und dann auf der Zielgeraden ausgebremst zu werden ist hart, Es wäre ein guter Abschluss gewesen, aber alles jammern hilft ja nichts. Ich werde jetzt erst mal die Blessuren auskurieren und dann evtl. mit neuen Zielen neu angreifen.

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